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Serie digitaler Bildcollagen, seit 2003

„Ihre gegenwärtige große Werkgruppe mit dem Titel ”external affairs“ befaßt sich mit dem Thema der Serie und der Bildsequenz. Zwar ist die (digitale) Fotografie noch das Referenzmedium, doch es findet in diesem Werkkomplex eine so hohe Verdichtung statt, die man eigentlich in einem statischen Medium nicht erreichen kann – bisher jedenfalls.
Kreck´s Bildkonstellationen synthetisieren die Zeit und die Geschichte – meist sind es autobiografische Bezüge – in Bildgefüge, welche die Wahrnehmung und die Gedächtnisleistung sich erarbeiten muß. Kunsthistorisch steht Kreck in der Tradition der Collage und des synthetischen Kubismus, doch sie trägt diese schwere kunsttheoretische Last mit der ihr eigenen unaufdringlichen Leichtigkeit.“
(Prof. Dr. Gerhard Glüher)

 

Das Motiv des „Tatortes“ ist eines der Leitmotive der Inszenierungen von „external affairs“. Nicht selten spielen sich die Szenerien in dunklen Wäldern, verwilderten Gärten, düsteren Räumen oder leerstehenden Gebäuden ab. Die Zivilisation bleibt außen vor und wenn sie erscheint handelt es sich oft um Überbleibsel vergangener Leben oder sie zeigt sich verlassen, verwunschen, verwahrlost und in der Zeit stehen geblieben.

In den performistischen und langwierigen Aufnahmesituationen, die auch einen meditativen Moment in sich tragen, habe ich versucht, die Aura des Vergangenen einzufangen und zu konservieren. Den Eindruck der architektonischen Morbidität versuche ich mit Hilfe der in ihr dargestellten Menschen zu verstärken.